Die Idee
Eine Aufgabenliste stellt dir zwei Fragen. Was ist zu tun? Und in welcher Reihenfolge? Die erste beantwortest du einmal. Die zweite jeden Morgen neu, und die Antwort ist überholt, sobald ein Termin dazukommt oder ein Tag vergeht.
Aevo nimmt dir die zweite Frage ab. Du sagst zu jeder Aufgabe, was du ohnehin weißt:
- bis wann sie fertig sein muss (die Frist),
- wann du daran arbeiten willst (Bearbeiten am),
- wie wichtig sie ist (bis zu drei Sterne),
- wie lange sie dauert (der Aufwand).
Daraus ergibt sich die Reihenfolge, jeden Tag neu.

Was du davon hast
Das Wichtige ist sofort sichtbar. Das Board zeigt jede Aufgabe als Kachel. Was jetzt wichtig ist, liegt oben links. Je länger eine Aufgabe dauert, desto größer ist ihre Kachel. Du siehst also Rang und Umfang, ohne zu lesen.
Große Vorhaben bleiben eine Kachel. Eine Aufgabe kann Teilaufgaben haben, und diese wieder eigene, so tief du willst. Auf dem Board bleibt es eine Kachel. Die Zoom-Ansicht zeigt eine einzelne Aufgabe groß, dort ordnest du die Schritte in Gruppen.
Du siehst, was heute noch hineinpasst. Aevo zieht deine Termine von der Arbeitszeit ab. Die Aufgaben, die in die freie Zeit passen, bekommen einen Umriss. Der Rest ist für heute zu viel, und das weißt du morgens und nicht erst am Abend.
Warum etwas oben liegt
Jede Aufgabe hat eine Zahl, den Score. Nach ihm ist das Board geordnet. Öffnest du eine Aufgabe und klickst auf den Score, erscheint die Karte „Warum steht das hier“. Sie nennt die Gründe: Frist in drei Tagen, zwei Sterne, viermal verschoben. Das Board sortiert nach genau diesen Gründen und nach nichts anderem.
„Nicht jetzt“ ist nicht gleich „nicht jetzt“
Eine Aufgabe, die du erst nächste Woche angehen willst, ist etwas anderes als eine, die auf einen Kollegen wartet. Und beides ist etwas anderes als eine Aufgabe, die du zum vierten Mal vor dir herschiebst. Aevo kennt dafür vier getrennte Wege. Verschieben wird dabei mitgezählt: was du oft aufschiebst, rückt nach oben, statt zu verschwinden.
Weiter
- Ohne Konto ausprobieren: ein fertiges Beispiel-Board, sieben Tage lang.
- Loslegen: das Board in fünf Minuten.